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Strippen ziehen im Dunkeln

Tatsächlich zieht es der Globalplayer vor, seinen Einfluss auf die EU im Verborgenen geltend zu machen - über ein selbst für Experten kaum zu durchschauendes Gewirr von nachweisbar über 50 Organisationen mit mehr oder minder direkter Beteiligung Veolias. Und natürlich funktioniert auch in Brüssel die „Drehtür", die die Grenze zwischen Konzerninteressen, Nationalstaat und EU so schwimmend macht. Als Beispiel hier nur 3 „dicke Fische":  Der Vorstandsvorsitzende von Suez, Yves Thibault de Silguy, ist ehemaliger EU-Kommissar. Er lehrt an der französischen École Nationale des Ponts et Chaussées, der Hochschule für Straßen- und Brückenbau, die in jedem Jahrgang 120 Ingenieure ausbildet. Gleichzeitig leitet er den Bereich Kommunikation im Fachverband für die Berufe der Wasserwirtschaft - einer gemeinschaftlichen Gründung von Suez, Vivendi und Saur. Außerdem rühmt er sich, der französischen Linksregierung angehört zu haben. Joachim Bitterlich, Executive Vice President Veolias, war mehr als elf Jahre engster Mitarbeiter von Bundeskanzler Helmut Kohl, zunächst für Fragen der Europapolitik, 1993 bis 1998 als Leiter der Abteilung für Außen-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik im Bundeskanzleramt. Ein „Zeit"-Artikel von 1998 bezeichnete ihn als „Nebenaußenminister" und „mächtigsten Beamten in Bonn" Sein herausragendes Engagement für die EU verschafft ihm bis heute Einfluss und großes Vertrauen in Brüssel.  Stéphane Buffetaut, Veolias Direktor für die EU-Beziehungen, war Mitglied des europäischen Parlaments und sitzt noch im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA)....

 



 

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